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Erfahrungsbericht
aus Australien
Von:
Karoline D.
An: au-pair4you
Betreff: Perth Bericht
Hallo!
Über die Familie Byk kann ich bis jetzt nur Gutes sagen. Ich
wurde sehr freundlich in die Familie aufgenommen, die Arbei ist
angenehm (nicht zu viel und ich kann auch immer mit ihnen über
Arbeitszeiten reden z.B. wenn ein wichtiger Termin von der Schule
ansteht). Der Einstieg wurde mir sehr leicht gemacht und da sie
einen sehr geregelten Tagesablauf haben, kommt man auch ziemlich
schnell in die Routine rein. Ich fühle mich schon richtig zu
Hause.
Die beiden Kinder sind sehr freundlich und offen. Sie sind den "Demi-Pair-Betrieb"
schon gewohnt und gehen auch super damit um.
Zur Sprachschule kann ich sagen, dass sie sehr gute Lehrer haben.
Der Unterricht ist herausfordernd und interessant. Auch werden ab
und zu Freizeitveranstaltungen angeboten (jedoch nicht so häufig).
Sowohl der Perth City-Campus (auf dem ich zurzeit bin) und der Beach-Campus
sind von der Familie B. beide sehr gut zu erreichen.
Falls Sie noch Fragen haben, melden Sie sich einfach und natürlich
dürfen sie meine E-mail Adresse an potentielle Bewerber/innen
weitergeben.
Liebe Grüße
Karoline D.
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Von:
Verena
An: au-pair4you
Betreff: RE: grüße aus wien
Liebe Maria,
ja ich bin mit allem sehr zufrieden, es gefällt mir sehr gut
hier in Perth. Auch in der Familie fühle ich mich sehr wohl.
Unter der Woche verbringe ich meine Freizeit mit meinen Freunden
oder ich bummle durch die Stadt. An den Wochenenden machen wir meistens
Touren wie z.B. in die Pinnacle Wüste. Auch surfen und sandboarding
habe ich hier gelernt :).
Mit der Schule bin ich auch sehr zufrieden, sehr liebe Leute und
guter Unterricht!
Vielen Dank für die Organisation und danke dass Ihr mir dass
ermöglicht habt :)
Ganz liebe Grüße aus Perth,
Verena
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Von:
J. Kompatscher
An: au-pair4you
Betreff: Australien
Liebes
Team von au-pair4you, liebe zukünftige Au-pairs!
Meine Zeit als Au-pair ist inzwischen fast vorbei und es wird Zeit
für meinen Erfahrungsbericht:
Ich bin seit vergangenen Oktober bei Familie Selva in Brisbane und
ich kann nur schöne Dinge erzählen.
Ich wurde von Anfang an in die Familie integriert, ich wurde zu
Familienfeiern mitgenommen und habe nicht nur meine Gasteltern Sylvia
und Ganesh und die Kinder Kiran (4), Jai (2) und Raul (6 Monate)
ins Herz geschlossen, sondern auch die Großeltern, Geschwister
und Cousins. Die Familie ist indisch/malaysischer Herkunft, meine
Gasteltern leben aber schon seit Kindesalter in Australien. Trotzdem
ist die indische Kultur noch präsent, das hab ich vor allem
beim Essen bemerkt, welches am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig
inzwischen aber nicht mehr wegzudenken ist, aber auch als ich zu
einer indischen Hochzeit von einer der Cousinen eingeladen wurde.
Das war super, ich durfte mir sogar einen Sari von meiner Gastmutter
ausleihen und es war ein einmaliges Erlebnis.
Die Zeit, die ich hier war, war für meine Gastfamilie eine
Zeit der Veränderungen und somit hat sich auch meine Arbeitsroutine
immer wieder geändert. Die ersten drei Monate hatte ich Jai
3 Tage pro Woche (montags, dienstags und mittwochs) und Donnerstag
und Freitag war er im Child Care, Kiran brachte ich jeden Tag dort
hin und holte ihn nachmittags wieder ab. DAnn gingen wir in den
Park, später wurden sie gebadet und dann kamen die Eltern.
Außerdem kochte 2x pro Woche Dinner für die Familie und
Donnerstag hatte ich noch einige kleine Aufgaben im Haushalt, wie
z.B. Wäsche von den Kids, Küche aufräumen, staubsaugen
und Boden wischen. Am Freitag brachte ich beide einfach nur zum
Child Care und hatte dann Wochenende, außer manchmal am Samstag
Abend noch für ein paar Stunden.
Am 7. Januar wurde Raul geboren und Sylvia war für 3 Monate
zu Hause. In dieser Zeit haben wir öfters mal gemeinsam Ausflüge
mit den Kids unternommen, z.B. in den Zoo, Museum o.ä., was
wir alle sehr genossen haben und in dieser Zeit habe ich auch meine
Gastmutter besser kennen gelernt. Wir teilten uns die Arbeit mit
den Kids und im Haushalt, mussten aber gleichzeitig auch packen,
denn im April sind wir in das neugebaute Haus der Familie eingezogen.
Es ist viel größer als das alte, aber auch etwas weiter
außerhalb der Stadt und es fahren nicht so häufig Busse.
Ich habe mich aber mit der Situation abgefunden, manchmal bei einer
Freundin in der Stadtmitte übernachtet und für die Fahrt
zu meiner Orchesterprobe darf ich das FAmilienauto verwenden.
Im April fing Sylvia auch wieder an zu arbeiten, zuerst nur Halbzeit,
seit Juni aber schon wieder Vollzeit. Meine Routine hat sich deshalb
etwas verändert. Jetzt bringe ich die Großen morgens
zum Child Care, verbringe den Tag mit dem Baby und hole sie dann
nachmittags wieder ab, bade sie alle und spiele mit ihnen bis die
Eltern nach Hause kommen. Ich koche nicht mehr, aber habe immer
noch Aufgaben im Haushalt. Die Arbeit ist auch manchmal anstrengend,
aber ich bin trotzdem supergerne hier und kann mir auch noch nicht
so richtig vorstellen, dass es in einem Monat Abschied nehmen heißt.
Ich möchte allen, die diesen Bericht lesen und darüber
nachdenken als Au-pair in ein anderes Land zu gehen, sagen: "Macht
es!" Natürlich hat man am Anfang Ängste und Zweifel
und ist sich nicht sicher ob man der Aufgabe gewachsen ist, aber
man lernt sehr schnell und schon nach kurzer Zeit ist die tägliche
Routine ganz einfach zu bewältigen. Man macht auch so viele
neue tolle Erfahrungen, dass das alles schnell vergessen ist. Man
wird zu einem Teil der Familie, sieht die Kinder neue Dinge lernen
und entdecken und lernt sich auch selbst vielleicht besser kennen.
Ich habe hier in Australien Freunde fürs Leben gefunden, Menschen
kennengelernt, die mein Leben bereichert haben und mich besser kennen,
als manche Leute zu Hause. Ich habe Uluru, Great Barrier Reef, Sydney
und Melbourne gesehen und eine neue Richtung für meine Zukunft
gefunden.
Ich möchte mich auch herzlich bei eurer Agentur bedanken, dass
ihr mir eine so tolle Familie vermittelt habt und ich eine so tolle
Zeit verbringen konnte. Danke, dass ihr da seid wenn man euch braucht
und immer ein offenes Ohr für Fragen habt. Außerdem möchte
ich mich auch bedanken, dass ihr eine der wenigen Agenturen seid,
die Südtiroler vermitteln, denn es ist nicht so einfach da
jemanden zu finden, vor allem, wenn man, wie ich, nach Australien
möchte. Danke!
Viele liebe Grüße aus Brisbane
J. Kompatscher




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